Medienwissenschaft und politische Theorie

Arbeitsgemeinschaft in der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Die Arbeitsgruppe „Medienwissenschaft und politische Theorie“ widmet sich dem Verhältnis von politischer Theorie und Praxis auf der einen Seite und medienwissenschaftlichen Fragestellungen und Gegenständen auf der anderen Seite. So geht es etwa darum, politiktheoretische Fragen medienhistorisch in den Blick zu nehmen, aber auch darum, die Anliegen und Reichweite medienwissenschaftlicher Forschung im Hinblick auf gegenwärtige politische und gesellschaftliche Problemstellungen zu schärfen. 

Auch eine Selbstbefragung der Medienwissenschaft soll damit forciert werden: Was sind ihre (historischen, politischen, epistemologischen) Bedingungen? Und wo liegt die Relevanz medienwissenschaftlicher Methoden und Begriffe im Verhältnis zu aktuellen Debatten? Welche medienwissenschaftlichen Fragen stellen sich etwa in Hinblick auf (neue) Formen der Kritik, auf Theorien der Gemeinschaft und der konfliktbehafteten Verfasstheit von Gesellschaft(en), auf Migration und Post- bzw. Neokolonialismus, auf Gouvernementalität, auf die Gender und Queer Studies? Welche medienwissenschaftlichen Begriffe und Methoden variieren und bereichern die Frage nach Partizipation und Demokratie, nach Teilhabe und Repräsentation? Ziel der gemeinsamen Arbeit ist aber nicht nur die Verknüpfung der Medienwissenschaft mit gegenwärtigen Debatten, sondern auch eine aus Sicht der Medienwissenschaft selbstbewusste Arbeit an Begriffen aus den genannten Feldern. 
 
Schwerpunkte der AG-Tätigkeit sind halbjährliche Arbeitstreffen, bei denen es um einen offenen, kollegialen Austausch über Themen, Texte und Materialien geht, die den Mitgliedern gerade wichtig sind.

AG-Treffen

Unser nächstes AG-Treffen findet auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft am 2.10.2026 von 11–12.30 Uhr in Hamburg statt. Dazu sind alle AG-Mitglieder und Interessierten unverbindlich eingeladen.

Jahresworkshop

Der nächste Jahresworkshop der AG zum Thema „Eigentum und Autorität“ wird vom 16.–18.09.2026 in Braunschweig stattfinden. Der CfP läuft noch bis zum 1. Juni.

Weitere Projekte

Die AG versteht sich als offener Arbeitszusammenhang und Forum. Wenn ihr Ideen für Projekte oder Themen habt, könnt ihr gerne euch gerne einbringen – auch wenn ihr neu dabei seid. Das gilt unabhängig von eurer Qualifikationsstufe – auch Studierende sind herzlich eingeladen – und davon, ob ihr an einer Universität arbeitet.

Nutzt beispielsweise die Mailingliste, um nach Ko-Organisator*innen oder Gesprächspartner*innen zu suchen. Nach Verfügbarkeit unterstützen wir euch auch gerne mit den Ressourcen der AG.